Der Mensch – sein Bild

Wir sehen einen Menschen, und in nur einem Bruchteil einer Sekunde machen wir uns ein „Bild“ von ihm oder ihr.

So selektieren wir, entscheiden uns welchen Weg wir gehen, ob wir unser Gegenüber im vorbeigehen anlächeln oder eher ignorieren.

Ist es eine Art Seelenabdruck wenn wir einen Menschen in einem ganz kleinen Moment erwischen und auf unser Foto bannen?

Eigentlich sollte Porträt-Fotografie eine Art Endschleuniger sein. Momente in denen wir der Sehnsucht nach einer „vollkommenen Treue der Wiedergabe“ nachgehen.

Und schon ist es wieder mal vorbei mit der vollkommenen Treue, der Abbildung der Wirklichkeit, denn wenn wir die Fotos betrachten, dann eher nie in einem 1:1 Masstab. Nein, wir betrachten die Gesichter viel kleiner und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sogar sehr klein, auf den Handys.

Warum also nicht einfach aufhören nach der Wirklichkeit zu suchen und das hinnehmen, was wir glauben zu glauben, zu wissen, und zu sehen?

Diese Aufnahmen erzählen Geschichten. Welche, das ist ganz euch überlassen. Denkt euch einfach welche aus. Vielleicht stimmt sie, vielleicht aber auch nicht.

Der Mensch – sein Bild

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